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Schwerbehindertenabgabe 2026: Was sich für Unternehmen ändert

Bei den Paralympischen Winterspielen erlebten wir vom 06. – 15. März eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Talent, Disziplin und die richtigen Rahmenbedingungen zusammenkommen. 
Athletinnen und Athleten zeigen Höchstleistungen und werden dafür zu Recht gefeiert. Doch im Arbeitsleben zeigt sich ein anderes Bild: Viele Menschen mit Behinderung stoßen weiterhin auf Barrieren – trotz klarer gesetzlicher Vorgaben.

Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitenden sind gesetzlich verpflichtet, mindestens 5 % ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. 
Wird diese Quote nicht erfüllt, fällt die sogenannte Ausgleichsabgabe an.

Mit den aktuellen Anpassungen (erstmals fällig zum 31. März 2026) steigen die finanziellen Konsequenzen deutlich:
155 € pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz bei geringer Untererfüllung
275 € bis 405 € bei stärkerer Abweichung
bis zu 815 € monatlich, wenn kein einziger Mensch mit Behinderung beschäftigt wird

Gerade für Unternehmen, die gar keine schwerbehinderten Menschen beschäftigen („Nullbeschäftiger“), wurde die Abgabe bewusst erhöht, um einen stärkeren Anreiz zur tatsächlichen Einstellung zu schaffen.
Trotzdem zeigt die Praxis: Viele Unternehmen zahlen weiterhin lieber die Abgabe, statt aktiv inklusiv zu rekrutieren.

Inklusion ist mehr als eine Pflicht
Dabei geht es nicht nur um gesetzliche Vorgaben oder Kostenvermeidung. Es geht um unternehmerische Chancen:
Unternehmen, die Menschen mit Behinderung einstellen, gewinnen oft mehr als nur engagierte Mitarbeitende:
✔ neue Perspektiven und Innovationskraft
✔ hohe Loyalität und Motivation
✔ eine glaubwürdige, gelebte Unternehmenskultur

Unser Ansatz: Inklusion als Erfolgsfaktor
Als Personaldienstleister verstehen wir uns als aktiver Treiber für mehr Inklusion im Arbeitsmarkt. Unser Ziel ist es, Unternehmen nicht nur über gesetzliche Anforderungen zu informieren, sondern vor allem die wirtschaftlichen und kulturellen Vorteile sichtbar zu machen. Denn die entscheidende Frage bleibt:
Wenn wir Leistung bei den Paralympics selbstverständlich anerkennen – warum nicht auch im Berufsleben?
 

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